Zwote baut Serie aus - Dritter Sieg in Folge
Kevin Diwersi trifft erneut doppelt
Die Kreisoberligamannschaft der Viktoria bleibt weiterhin auf Kurs und ist nach dem dritten Sieg in Folge nun Dritter in der Tabelle. In einem ungleichen Spiel, Chancenverhältnis sprach klar für die Mainfranken, ging der Gast aus Bad König zunächst in Führung. Sebastian Kraft war der Schütze für die TSG. Mitte der ersten Halbzeit gab es einen Aufreger zu bestaunen. Alexander Treubert nagelte einen Ball gnadenlos an die Latte und nach Meinung vieler war der Ball bereits hinter der Linie, doch Schiedsrichter Naumann aus Büdingen verwehrte dem Treffer die Anerkennung. Vielleicht wäre es gut wenn es bereits in der Kreisoberliga auch die beiden Linienrichter gäbe, denn in einigen Situationen ist ein Mann doch überfordert. Die Aschaffenburger haderten nicht lange suchte weiter ihr Heil in der Offensive und wurden kurz vor dem Pausenpfiff belohnt. Alexander Treubert erzielte mit seinem dritten Saisontor den 1:1 Ausgleich. Die zweite Halbzeit stand wieder ganz in Zeichen von Kevin Diwersi. Dem Youngster gelingt derzeit einfach alles. Letzte Woche mit 4 Treffern erfolgreich, schlug er auch heute wieder eiskalt zu. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff traf Diwersi zum 2:1 für die Viktoria und eine Viertelstunde vor Schluß markierte er mit Saisontreffer Nummer 11 den 3:1 Endstand. Mit diesem Erfolg klettert die Mannschaft von Florian Arbini in der Tabelle auf Rang drei und muß nächste in Nieder-Klingen beweisen ob sie da zurecht stehen. 

Viktoria Aschaffenburg II - TSG Bad König 3:1 (1:1). - Bad König war der erwartet unangenehme Gegner und ging durch das Tor von Kraft (12.) schnell in Führung. Die Viktoria benötigte eine Weile, um in Tritt zu kommen und vergab in der Folge eine Reihe guter Möglichkeiten. So war es nur Treubert (40.), der den Ausgleich besorgte. Nach dem Wechsel wurde die Dominanz der Gastgeber aber noch größer. Kevin Diwersi (51./75.) brachte das mit seinen Toren aber nur unzureichend zum Ausdruck. - SR.: Naumann (Büdingen). - Zuschauer: 40.

Quelle: www.main-echo.de

Kuriose, aber verdiente 1:3-Niederlage der ersten Mannschaft in Aschaffenburg

Eine gute und temporeiche Partie mit kuriosen Toren erlebte die magere Zuschauerkulisse beim Gastspiel der TSG Bad König in Aschaffenburg (4.): Zwar beherrschte die Viktoria das Geschehen über 90 Minuten fast nach Belieben, doch besiegelten letztlich drei äußerst glückliche Treffer das Bad Königer Schicksal. Die weiterhin von Verletzungssorgen geplagte TSG, die neben den Langzeitverletzten Stefan Rug und Jochen Schäfer und dem rotgesperrten Kevin Puls kurzfristig auch noch auf Abwehrrecken Robin Friedrich verzichten musste, begann im Rahmen ihrer Möglichkeiten engagiert und ging bereits nach sieben Minuten in Führung als Umut Kizilyar Kapitän Sebastian Kraft freispielte und dieser das Leder zum viel umjubelten 1:0 über die Linie drückte.
Bedingt durch diese frühe Führung zogen sich die Kurstädter nun weit in die eigene Hälfte zurück und verlegten sich aufs Kontern. Dabei hinterließ die umfunktionierte Bad Königer Hintermannschaft um Wladimir Jakovenko, Bernhard Flenner, Raimund Ebert und Dennis Weyrich einen souveränen Eindruck, so dass zunächst nichts anzubrennen schien. Glück hatte man allerdings, dass ein satter Volleyschuss, der von der Latte wohl hinter die Torlinie sprang, vom Schiedsrichter nicht als Tor gewertet wurde, so dass man mit vereinten Kräften und eine Energieleistung die Führung lange Zeit verteidigen konnte. Zwar spielte sich das Geschehen größtenteils in Bad Königs Hälfte ab, allein vor dem TSG-Gehäuse wollte der spielstarken Viktoria jedoch kein Treffer gelingen.
Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff bescherte eine Fehlentscheidung den längst überfälligen 1:1-Ausgleich, als der bis dato gut leitende Schiedsrichter dem Gerechtigkeitsgedanken folgte und einen Kopfball, den Wladimir Jakovenko vor der Torlinie klärte, diesmal als Tor wertete. Mit einem insgesamt zufrieden stellenden 1:1 wechselte man so die Seiten.
Nach dem Wiederanpfiff blieb das Bild zunächst unverändert: Die Viktoria machte, wenn auch weiterhin ohne Torerfolg, das Spiel und das nun von Dejan Susnica und Ioannis Apostolidis organisierte Bad Königer Mittelfeld hielt mit viel Einsatz- und Laufbereitschaft dagegen. Eine weitere umstrittene Szene bescherte dann aber den 1:2-Rückstand: Der dabei im Fünfmeterraum von einem Viktoria-Angreifer unglücklich am Hinterkopf getroffene und daraufhin lange Zeit verletzungsbedingt liegen gebliebene TSG-Schlussmann Urs Herrmann lenkte einen Kurzschuss aus halblinker Position unglücklich ins eigene Tor.
Diese Aktion schien die Kurstädter Offensive nun wiederum aufzuwecken, denn bereits im direkten Gegenzug verpasste Umut Kizilyar den Ausgleichstreffer, wie er einen Sololauf unsauber abschloss: Es war der erste Torschuss der TSG seit über einer Stunde.
In einer abwechslungsreichen Schlussphase, die einem Kampfspiel glich, präsentierte sich die TSG nun auf Augenhöhe mit der ambitionierten Viktoria. Dennoch sollte sie das Glück auch beim dritten Gegentreffer nicht gepachtet haben: Ein für TSG-Keeper Urs Herrmann durchaus haltbarer, wenn auch auf dem holprigen Geläuf schwer berechenbarer 20-Meter-Schuss, fand den Weg ins Tor.
Doch auch diesen Treffer steckte die TSG noch einmal weg, hatte kurz darauf jedoch erneut Pech, dass der im gegnerischen Strafraum unfair gestoppte Wladimir Jakovenko keinen Elfmeter zugesprochen bekam. Die größte Chance zum Anschlusstreffer vergab fünf Minuten vor dem Abpfiff erneut der durchgebrochene Umut Kizilyar, als er am herauslaufenden Aschaffenburger Torhüter scheiterte. Da aber auch die Viktoria keine der sich bietenden Konterchancen mit einem weiteren Treffer abzuschließen vermochte, blieb es nach 90 abwechslungsreichen Minuten bei der rundum, auch in der Höhe verdienten 1:3-Niederlage.
Weil aber glücklicherweise auch die Abstiegskonkurrenten nicht punkten konnten, verbleibt die TSG Bad König bei 19 Punkten aus 16 Spielen weiterhin auf dem sicheren zehnten Platz. Am kommenden Sonntag, dem 21.11.2010, ist sie um 14:30 Uhr zu Hause gegen die immer stärker werdende zweite Mannschaft der Viktoria aus Urberach aber auf die Unterstützung der Bad Königer Bevölkerung angewiesen: Gegen die nur einen Platz hinter den Kurstädtern rangierenden Urberacher steht ein richtungsweisendes Spiel ins Haus. Weitere Infos unter www.tsg-badkoenig.de.