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3:1 gegen Seckmauern - Es klappt also auch zu Hause
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Ungeheur wichtig war es im heutigen dritten Heimspiel einen weiteren Sieg einzufahren. Im übrigen der erste nach 2 Remis auf eigenem Platz. Nach der doch deutlichen Pleite beim SV Hummetroth, hatte man ein wenig den Anschluß an die Spitze verloren und nachdem bis auf den VfL Michelstadt ( 3:3 gegen TG Ober-Roden ) die komplette Konkurrenz Erfolge feiern konnte, war dieser Sieg unbedingt erforderlich um vorne dran zu bleiben. Ein hartes Stück Arbeit hatte, die Zwote mit den Jungs aus Seckmauern allerdings zu erledigen, bis am Ende doch der Dreier fest eingetütet werden konnte. Entgegen ihres Tabellenplatzes erwies sich wie in den Jahren zuvor der Gegner als sehr bissig und zweikampfstark. Dabei hätte man auf Seiten der Viktoria bereits zur Halbzeit alles klar machen können, doch fahrlässig ging man mit den Chancen um und nur Ersan Banbal fand nach einem Freistoß von Rudi Dering die Lücke und traf per Kopf zur 1:0 Pausenführung. Zuvor hatten bereits Volker Sedlacek (8.) und zweimal Stanko Pavlovic (17. Schuß/21. Kopfball) die Gelegenheit die Aschaffenburger in Front zu bringen, fanden aber jeweils in Markus Schäfer ihren Meister. Aber auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten, die beste landete (14.) durch Ercan Burak lediglich am Pfosten. Die Anfangsphase von Hz2 gehörte dem TSV, ohne allerdings erfolgreich zu sein. Odiseas hatte nach Vorlage (57.) von Floros Haralambos bzw. nach einer Ecke (50.) von Ercan Burak jeweils die Ausgleichschance auf dem Fuß, vergab aber kläglich. In diese Drangphase hinein erzielten die Hausherren in Person von Stanko Pavlovic (61.) das vermeintlich vorentscheidende 2:0. Nach einem nicht geahndetete Foul an Keeper Richi Döbert, David Raitz sprang ihn doch etwas heftig im 5m Raum an, landete der Ball beim Ex-Jugendspieler der Viktoria. Mit einem tollen Schlenzer vollendete (62.) Haralambos Floros zum 2:1. Die Gäste witterten Morgenluft und die Mainfranken begannen, wohlwissend das man zu Hause schon 2x einen 2-Tore Vorsprung verspielt hatte, zu schwimmen. Doch Ricardo Döbert neben einer geschlossene Mannschaftsleistung und einem von Steffen Bachmann in der Nachspielzeit abgeschlossenen Konter waren der Garant für den ersten Heimsieg. |
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Das gute Spiel des TSV wird nicht belohntDie Begegnung wurde erst in der Nachspielzeit endgültig entschieden, Bachmann erzielte hier das erlösende 3:1 für die Reserve der Viktoria. Nach gutem und kämpferisch engagiertem Spiel war Seckmauern nah dran am Unentschieden, scheiterte aber letztlich an seiner langsam schon beängstigenden Harmlosigkeit in der Offensive. Trotzdem war es von Seckmäurer Seite her das bisher beste Spiel der laufenden Runde. Aschaffenburg begann stark. Schon nach wenigen Sekunden wurde Bystrek am Einköpfen gehindert. Beim anschließenden Eckball vergab Ries ebenfalls per Kopf. Langsam aber sicher trat Seckmauern dann beherzter auf. Allerdings musste man für seine Aktionen, im Gegensatz zum
gepflegten Aufbauspiel der Viktoria, weit mehr Laufwege gehen. Das lag auch
daran, dass man statt eines kontrollierten Aufbauspiels lieber mit langen Pässen
operierte. Das kostete erstens viel Kraft bei den hohen Temperaturen und war
zweitens im Nachhinein wenig effektiv. Die beiden besten Spieler ihrer
Mannschaften standen nach knapp 15 Minuten im Mittelpunkt des Geschehens.
Aschaffenburgs Pavlovic vergab eine Riesenchance durch einen verunglückten
Abschluß, im Gegenzug visierte Burak nur den rechten Außenpfosten
an. Aschaffenburgs gut vorgetragene Angriffe waren stets gefährlich. Glück hatte
TW Schäfer, dass er eine Hereingabe von Pavlovic zum freistehenden Bachmann
unterbinden konnte (17.) und Seifert im Zweikampf mit Pavlovic dessen Kopfball
aufs Tor verhinderte (19.). Auch hier vergab Seckmauern im Gegenzug wieder eine
gute Gelegenheit. Das 1:0 für Aschaffenburg hätte so eigentlich nicht fallen
dürfen. Der insgesamt schwache Schiedsrichter Jan Töns, der beide Teams
gleichermaßen benachteiligte, verhängte einen nie und nimmer gerechtfertigten
Freistoß gegen den TSV. Banbal verlängerte den in den Strafraum gezogenen Ball
per Kopf zur 1:0-Führung ins Tor (28.). Bis dato war es ein flottes Spiel, gute
Szenen wechselten sich auf beiden Seiten gegenseitig ab. Gegen Ende der ersten
Halbzeit verstärkte Aschaffenburg den Druck wieder etwas. Bystrek, Pavlovic und
Schraut verpassten aber ihre gute Gelegenheiten. Viktoria Aschaffenburg II - TSV Seckmauern 3:1
(1:0) Quelle: Homepage TSV Seckmauern |