Spielbericht

 

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Der 24.Spieltag

Duplizität der Ereignisse – 3:3 in der Wetterau
Spielverlauf ähnlich wie in Bensheim

Bei den abstiegsbedrohten Wetterauern, fand die Viktoria nur in der Anfangsphase zu ihrem Spiel, agierte ansonsten ohne großen Ideen und Spielwitz. Nach einer tollen Einzelleistung von Giulio Fiordellisi (13.), brachte Marco di Maria die Viktoria zunächst in Führung und es schien alles zu Gunsten der Viktoria zu laufen. Doch wie bereits in Bensheim praktiziert, stellten die Blau-Weißen nach dem 1:0 das Fußballspielen ein und Christos Patsiouras war es zu verdanken, dass es Mitte der ersten Hälfte, nach einem Stellungsfehler der Aschaffenburger Hintermannschaft, Fatih Uslu nicht fertigbrachte den Ball am Keeper vorbei ins Netz zu schieben. Auf beiden Seiten eine Chance, das war alles was die rund 200 Zuschauer im ersten Abschnitt von den 22 Akteuren gezeigt bekamen. Turbulenter wurde es dann im zweiten Durchgang. Die Gastgeber nutzten bereits mit ihrer ersten Torchance die Gelegenheit auf 1:1 zu stellen. Eine Flanke (51.) von Oleg Huwa köpfte Sven Kusebauch in die Maschen. Die Lack-Truppe wehrte sich, nahm wieder Fahrt auf und kam postwendend zu ihrem zweiten Treffer. Wieder war Giulio der Vorbereiter (53.), Marco di Maria der Vollstrecker – 2:1. Jedoch verstummten die Freudengesänge bei den mitgereisten Anhängern prompt, denn keiner stoppte den auf links durchgebrochenen Mohamed Maach und dessen Zuspiel nutzte wiederum Sven Kusebauch zum 2:2. Es war nicht zu fassen was sich heute in Aschaffenburg´s Hintermannschaft für Lücken auftaten. Höhepunkt der Defensivschwäche sollte allerdings das Handspiel von Matthias Fries werden. Nachdem Christos Patsiouras den Torschuß von Fatih Uslu abwehrte, landete der Ball direkt vor Oleg Huwa´s Füßen, dessen Direktabnahme Matze Fries mit der Hand abwehrte. In der Regel gibt´s für Verhinderung einer klaren Torchance die Rote Karte, doch Schiedsrichter Simon Heß aus Heppenheim war gnädig, zeigte „nur“ gelb. Allerdings wurde Matthias Fries wenige Minuten zuvor bereits verwarnt und durfte 20 Minuten vor Schluß bereits zum Duschen in die Kabinen. Den fälligen Strafstoß nutzte Nuh Uslu zur 3:2 Führung für Bad Vilbel. Nun mußte die Viktoria in unterzahl versuchn noch zu retten was zu retten geht. Doch wie stellt man den schalter um, war man doch 70 Minuten lang an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Mit der Hereinnahme von ugur Sen erhoffte sich Peter Lack mehr Schwung nach vorne, doch der Youngster durfte bereits nach 25 Minuten wieder das Feld räumen. Zu viele Fehlpäße waren der Grund das Nico Koukalias den glücklosen Sen ersetzen durfte. Zwei Minuten vor Schluß allerdings nicht ganz nachvollziehbar, hätte man zuvor doch bereits die halbe Mannschaft auswechseln können, ja müssen. Nichts desto trotz kam die Viktoria dann doch noch zum Ausgleich. Simon Schmidt, der ansonsten blaaß blieb, hielt kurz vor Schluß einfach mal drauf und traf unten links zum glücklichen 3:3 Endstand. Zu wenig um Platz 2 einzunehmen, denn Seligenstadt gewann seine Partie mit 2:0 gegen den FC Alsbach und ist nu7n drei Punkte vor der Viktoria. Wer sich in 2 Spielen gleich 6 Eier ins Netz legen läßt, hat es letztlich auch nicht verident ganz vorne mit zu mischen. Wiedergutmachung betreiben, kann die Viktoria bereits am kommenden Dienstag. Dann trifft man im Kreispokalhalbfinale bei der SG Ueberau an und kann mit einem Sieg die Anhänger versöhnen und ins Endspiel einziehen. Frohe Ostern wünscht

Euer Kiebitz