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Der 09.Spieltag Und täglich grüßt das Murmeltier Giulio - Schütze des Goldenen Tores
Fast wäre die Taktik von Dietesheims Trainer Thomas Marton aufgegangen, denn bis gut zehn Minuten vor Schluß hielt der Deckungsverbund des Aufsteigers dem Druck der Mainfranken stand. Auf regennassen aber dennoch gut bespielbaren Rasenplatz, konnte sich Jens Schlund ein ums andere Mal auszeichnen und brachte durch seine Paraden die Angriffsreihen der Viktoria schier zur Verzweiflung. Wenige Minuten waren gespielt, da entpuppt sich Ugur Sen´s Flanke fast als Glückstreffer, doch Dietesheims Keeper lenkte den sich ins lange Toreck senken wollende Ball noch über die Querlatte. Nikola Jovanovic bleibt weiterhin das Pech an den Kickstiefeln haften. Nach einem Freistoß von Markus Horr (12.) war erneut Keeper Schlund Sieger und konnte Jova´s Kopfball abwehren. Knapp eine Viertelstunde dauerte es bis die Schwarz-Gelben sich etwas aus der Umklammerung lösen konnte und wäre mit der ersten Aktion dann auch beinahe in Führung gegangen. Schon schwierig für einen Torhüter, wenn man nicht oft geprüft wird im richtigen Moment hellwach zu sein. Auch ob der widrigen Witterungsverhältnisse sich warm zu halten ist sicherlich nicht einfach. Christos Patsiouras allerdings hatte damit überhaupt keine Probleme und so reagierte er beim Schuss (14.) von Cihad Aricioglu blitzschnell und konnte den Ball aus dem linken unteren Eck fischen. Einen Rückstand gegen diese gut gestaffelte Dietesheimer Mannschaft hätte die ganze Sache mit Sicherheit nicht einfacher gemacht. Auf der Gegenseite konnte sich Jens Schlund über genug Bewegung nicht beschweren, war er doch pausenlos im Einsatz. Markus Horr (17.), Stanko Pavlovic (22.) und nochmal der agile Horr (38.) versuchten es aus der Distanz, doch mit teils spektakulären Flugeinlagen schien der Dietesheimer Keeper heute unüberwindbar. So stand es zur Pause etwas schmeichelhaft für die Gastgeber torlos 0:0. Sebastian Saufhaus, er litt unter der Woche an einer Hüftzerrung, blieb in der Kabine. Für ihn kam Tobias Bystrek und mit ihm frischer Wind auf der rechten Außenbahn. Dietesheim hielt an der Mauertaktik fest und der Viktoria fehlten die Ideen und auch die Durchschlagskraft um mit einem entscheidenden Pass für die Erlösung zu sorgen. Marco Roth wollte den Sieg, setzte alles auf eine Karte und brachte im weiteren Verlauf noch Dominik Witzel für Ugur Sen und Florian Ettl für Stanko Pavlovic. Die Blau-Weißen spielten weiter geduldig nach vorne und ein ruhender Ball sorgte dann doch für den Torjubel nach dem sich alle gesehnt hatten. Markus Horr´s Freistoß landete (79.) punktgenau auf dem Kopf von Giulio Fiordellisi und dieser netzte zum 1:0 ein. Unter einer Spielertraube begrab im Anschluss der Torschütze vom Dienst, so groß schien die Befreiung auch bei den Mitspielern zu sein. Wieder einmal war es ein Geniestreich des Kapitäns und die Vollstreckerqualitäten des Aschaffenburger Urgesteins. Ein weiterer Doppelpack blieb dem Italiener jedoch verwehrt, aber wie sagte er nach dem Spiel treffen:“ Ich kann ja nicht immer 2 Tore machen“. Recht hat er und manchmal reicht ja wie in diesem Fall auch ein Tor zum Sieg und drei Punkten.
Euer Kiebitz
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