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Der 21.Spieltag Marco Roth und seine Mannschaft bilden eine Einheit und siegten in Karben 1:0
Wenn es derzeit bei Viktoria Aschaffenburg einen Mann gibt der sich bedingungslos in den Dienst desselbigen stellt dann ist es Trainer Marco Roth. Egal unter welchen Bedingungen Roth immer wieder zu arbeiten hat, er versucht IMMER das bestmögliche daraus zu machen. Selbst massiert hatte Roth im vergangenen Jahr seine Jungs vor den Partien oder selbst die Kickschuhe geschnürt weil das Personal Mangelware war. Auch jetzt nach 2 Abstiegen, der Insolvenzeröffnung und Wahl eines neuen Präsidiums haben es die Spieler und Trainer in Aschaffenburg nicht leicht und dennoch sind sie stets bemüht in den Trainningseinheiten und Spielen alles für den Erfolg zu tun. So auch beim Auswärtsspiel in Klein-Karben. Gerade in der Wetterau sind Siege in der Vereinsgeschichte eine absolute Rarität und auch heute ging es nicht leicht von der Hand. Wie schon fast zu erwarten war, wurde, die Stadt hatte den Rasenplatz gesperrt, das Spiel auf dem Kunstrasen ausgetragen. Die abstiegsbedrohten Karbener taten alles andere als sich hinten rein zu stellen und die Gäste machen zu lassen. Keine zwei Minuten war die Partie alt da lief Hafid El Jazouli alleine auf Ricardo Döbert zu, scheiterte aber seinen Nerven und schob den Ball am langen Pfosten vorbei. Damit wurde auch klar warum er KSV eben nur auf Rang 17 steht und in den vorangegangen 19 Spielen erst 18 Treffer erzielen konnte. Wer solche Großchancen auslässt kann sich auch keine Punkte erarbeiten. Auch ein Kopfstoß, nach Freistoß des Ex-Aschaffenburger´s Vito Raimondi, von Salih Yasaroglu verfehlte (21.) sein. Aber auch auf der Gegenseite war die Viktoria nicht wirklich effektiv. Ein Schuß von Giulio Fiordellisi aus der Distanz (7.) war für Masar Qosa leichte Beute und nach einem Eckball von Stanko Pavlovic, reagierte der Karbener Schlussmann (11.) gegen Sebastian Saufhaus und Giulio Fiordellisi zweimal hintereinander glänzend, verhinderte so den Rückstand. Quasi mit dem Pausenpfiff dann eine Schrecksekunde im Blau-Weißen Lager. Ein langer Ball auf Hafid El Jazouli, doch als er am herauslaufenden Keeper Ricardo Döbert vorbei war, ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters, denn Karbens Stürmer spielte den Ball mit der Hand und so ging es torlos in die Pause. Kurz nach Wiederbeginn bracht Roth den Griechen Koukalias und der quirlige Mittelfeldspieler brachte gehörige Fahrt ins Spiel. Bereits kurz nach seiner Hereinnahme (57.), hatte er die Chance die Viktoria in Führung zu bringen, doch Nikola Jovanovic zögerte beim Abspiel zu lange und so gab es nur Eckball. Dann kam Ugur Sen für Steffen Bachmann und damit sollte Roth ein glückliches Händchen beweisen. Wenige Minuten später brachte eben dieser Ugur Sen einen Eckball nach innen. Markus Horr´s Kopfstoß lenkte Masar Qosa dann gerade noch an den Querbalken und beim Abpraller schaltete Simon Schmidt am schnellsten und erzielte die 1:0 Führung für die Blau-Weißen. Geschlossen lief die Mannschaft nach dem Führungstreffer an die Seitenauslinie zu ihrem Trainer als wolle sie damit ein Zeichen setzen: „Seht her, Wir und Marco Roth sind eine Einheit“. Karben stemmte sich nun vehemmt gegen die drohende Niederlage und drängte die Gäste in die eigene Hälfte. Bei einem Kopfball von Sven Kunisch (72.) hielt man dann kurz die Luft an, doch der Ball verfehlte, wenn auch knapp, das von Ricardo Döbert gehütete Tor. Die Gastgeber hatten nicht wirklich viele Ideen und stellten, in der Schlussphase, die Aschaffenburger Hintermannschaft vor keine allzu großen Probleme mehr. Eine etwas harte Regelauslegung vollführte Schiedsrichter Schröder kurz vor Ende der Partie an Abwehrspieler Steffen Janke. Nach einem Foul an Niko Koukalias, unterbrach der Referee die Begegnung und zeigte mit den Worten: „ Nummer 4 erstmal gelb für das Foul und die zweite für´s Ball wegschlagen“, dem Außenverteidiger die Ampelkarte. Da die Unterzahl keine weiteren Auswirkungen mehr hatte, verließ zum zweiten Mal in 12 Spielen die Aschaffenburger Viktoria als Sieger den Platz am Günther-Reutzel-Sportfeld.
Glückwunsch an Marco Roth und sein Team
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Euer Kiebitz
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