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Der 05.Spieltag Am Ende zahlte sich die Geduld und der Mut aus
Auf dem Kunstrasen im Oberurseler Eschbachweg tat sich das Team von Marco Roth lange Zeit sehr schwer. Zwar machten die Aschaffenburger von Beginn an deutlich wer hier das Sagen hatte, dominierte Spiel und Gegner, hatte diverse Tormöglichkeiten, doch ein Treffer wollte Ihnen zunächst nicht gelingen. Nikola Jovanovic fehlten bei Simon Schmidt´s Freistoß (3.) ein paar Zentimeter und auch eine tolle Kombination (12.) zwischen Tobias Bystrek, Nikola Jovanovic und Ugur Sen sollte nicht den gewünschten Erfolg bringen. Bei einem weiteren Freistoß von Simon Schmidt das gleiche Bild. Schmitti fand (16.) in Jova zwar erneut den passenden Abnehmer, doch dieser verfehlte wiederum nur knapp das Gehäuse. Nach und nach kam auch Oberursel aus seinem Schneckenhaus heraus und kam durch Florian Geier zu seiner ersten Torchance im Spiel. Sammy Soyah, ein recht stemmiger Spieler setzte sich am rechten Flügel (23.) gegen Matthias Fries durch, legte den Ball im Strafraum zurück auf Geier, der zum Glück aber verzog. Eine zweite Gelegenheit bot sich dem gleichen Spieler kurz vor der Halbzeit. An der Strafraumgrenze zog (38.) Geier ab und Christos Patsiouras reagierte glänzend, lenkte den Ball über die Querlatte zur Ecke. Diese brachte Marcel Biskup herein und Christopher Stein´s Kopfball strich nur knapp über´s Gebälk. Somit war die Viktoria in Halbzeit eins zwar spielbestimmend, die klareren Chancen hatten allerdings die Hausherren. Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und die Viktoria übernahm sofort wieder die Initiative, wollte sich hier nicht mit nur einem Punkt zufrieden geben. In der Anfangsphase von Abschnitt zwei waren zunächst auf beiden Seiten keinerlei nennenswerte Torchancen zu verbuchen. Oberursel wollte nicht und der Viktoria fehlten nach wie vor die Ideen die kompakte Abwehrreihe der in orange gekleideten SCE-Kicker zu durchbrechen. Nach einer Stunde Spielzeit war der Arbeitstag von Stanko Pavlovic dann beendet. Ihm fehlt nach wie vor die Bindung zum restlichen Team und wirkt derzeit noch wie ein Fremdkörper in dieser Mannschaft. Für ihn kam Giulio Fiordellisi. Zunächst hatten die Gastgeber die Chance zur Führung. Markus Horr vertändelte an der Grundlinie den Ball und konnte sich nur mit unfairen Mitteln dagegen wehren. Den fälligen Freistoß (60.) brachte Marcel Biskup in den Strafraum, wo die hochgewachsenen Eintracht Spieler warteten. Mit viel Mühe brachte Aschaffenburg´s Verteidigung den Ball aus der Gefahrenzone. Dann die erste 100%ige Torchance für die Viktoria. Nach einem Freistoß von Markus Horr stand (70.) Simon Schmidt auf einmal völlig frei vor David Stimper, nutzte den lniken statt den rechten Fuß und ließ diese hervorragende Gelegenheit liegen. Die schiere Verzweiflung war Marco Roth ins Gesicht geschrieben, haderte er mit dieser verpassten Gelegenheit. Der Übungsleiter wollte es nun wissen, brachte Dominik Witzel für Ugur Sen und ging in die volle Offensive. „Zeig es mir“ gab er Domi mit auf den Weg und der Schüler tat wie der Lehrer ihm befahl. Zunächst aber trat Markus Horr in die Verantwortung. Immerhin ist Horri Kapitän diese Team und muß mit einem guten Beispiel vorangehen. Bereits letzte Woche erzielte er das 1:0 und auch am Eschbachweg war er dafür verantwortlich. Wenn du mal nicht weißt wohin mit dem Ball und es sich spielerisch nicht lösen lässt, dann hau ihn einfach rein. Gesagt, getan nahm Markus Horr Maß und drosch das Leder aus 25m Torentfernung oben links ins Tordreieck. Endlich war es da – das Führungstor. Pure Erleichterung bei denjenigen die den Blau-Weißen die Daumen drückten. Bereits 3 Zeigerumdrehungen später wäre Horr fast wieder erfolgreich gewesen. Einen Eckball drehte der Kapitän so geschickt an, das er David Stimper im Tor der Oberurseler beinahe überrascht hätte. Mit Glück und Geschick konnte der Keeper den Ball noch um den Pfosten zur erneuten Ecke lenken. Nachdem Christian Füssel mit Trikot ziehen einen Aschaffenburger Gegenangriff unterband durfte der Oberurseler, da in Halbzeit eins nach einem Foul an Tobi Bystrek bereits verwarnt, vorzeitig das Feld räumen (82.). Domihnik Witzel nutzte den Platz und traf wenig später zur 2:0 Vorentscheidung. Ein sensationelles Zuspiel von Nikola Jovanovic konnte Giulio Fiordellisi zum 3:0 Endstand verwerten. Glückwunsch ans Team und an Marco Roth , dessen Bauchgefühl endlich wieder zu stimmen scheint und ihn zu den richtigen Entscheidungen verhilft. Nun haben die Jungs eine Woche „Pause“ , denn nach zwei englischen Wochen geht es erst am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen Hessenligaabsteiger KSV Klein-Karben weiter.
Euer Kiebitz
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