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Der 06.Spieltag Ein irres Spiel in Eschborn bringt Viktoria auf Platz 4
Verwundert rieb sich der mitgereiste Anhang und wohl auch die Verantwortlichen der Viktoria die Augen, stand doch die gleiche Mannschaft wie gegen Urberach auf dem Platz, konnte aber an diese Leistung zunächst nicht anknüpfen. Direkt mit der ersten Aktion gelang den Eschbornern der Führungstreffer. Pascal Hertlein brachte (2.) einen Freistoß in den 5m Raum der Viktoria und Talijan nickte, mit etwas viel Körpereinsatz gegen Döbert, den Ball zum 1:0 ins Netz. Alle Beschwerden auf Torwartfoul brachte nichts ein, der Treffer zählte. Auf regennassem Boden brachten es die Blau-Weißen nicht fertig ihr sicheres Kombinationsspiel aufzubauen, rutschten sie doch immer wieder weg oder waren zumeist einen Schritt langsamer in der Bewegung zum Ball als der Gegner. Etwas überraschend fiel daher der Ausgleich. Eschborn hatte Eckball, das Tor erzielte aber die Viktoria. Markus Horr leitete den Konter ein, schickte Giulio Fiordellisi, dessen passgenaues Zuspiel Steffen Bachmann zum 1:1 vollendete (31.). Allerdings durfte man sich nicht lange über diesen Treffer freuen, war Aschaffenburgs Hintermannschaft beim 1:2 wieder mit tatkräftiger Unterstützung am Start. Ricardo Döbert versuchte immer das Spiel von hinten heraus anzutreiben, anstatt den Ball auch einfach mal nach vorne zu schlagen. Dies rächte sich als Richi sich einen Fehlpass erlaubte und Thomas Jäger sich nur noch mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Pascal Hertlein nahm die Einladung dankend an, versenkte, weil Döbert zudem auf der Torlinie ausrutschte, die Kugel zum 2:1 im langen Eck. Es war scheinbar ein Tag hier in der Heinrich-Graf-Sportanlage an dem nichts zusammen laufen sollte. Als kurz vor der Pause Stürmer Can Cemil Özer einen perfekt vorgetragenen Konter zum 3:1 abschloss, schien die Partie zu Gunsten des FCE gelaufen. Keiner weiß genau was Peter Lack seinem Team in der Pause erzählte, zu trinken gab, aber es soll weil es geholfen hat, auch weiterhin sein Geheimnis bleiben. Unverändert von der Aufstellung her aber wie verwandelt kam die Schönbusch-Elf aus den Kabinen. Nach einer Ecke von Schmidt (46.) hatte Horst Russ bereits das 2:3 auf dem Fuß, verpasste aber knapp. Man steckte aber nicht auf und nach schönem Steilpass von Giulio Fiordellisi vollendete Russ den Angriff zum 2:3. Dabei musste er sich gegen 2 Defensivspieler durchsetzen und tat dies mit Bravour. Und der Offensivdrang der Viktoria kannte keine Grenzen, fand (50.) „Guido“ erneut mit einem langen Ball Teamkollege Russ, der auf Bachmann ablegt und Stehling dessen Schuss gerade noch zur Ecke abwehren konnte. Dann Schockzustand. Eschborns Anthony Wade war von Thomas Jäger nur durch Foul zu stoppen und im 16er führt das zwangsläufig zum Strafstoß. Ricardo Döbert hielt gegen Can Cemil Özer und machte so seinen Fauxpas aus Halbzeit 1 wieder wett. Nach einer Stunde brachte Lack mit Daniel Cheron eine weitere Offensivkraft und das sollte sich auszahlen, bewies der Übungsleiter damit ein glückliches Händchen. Wenig später fiel bereits der Ausgleich. Langer Ball auf Steffen Bachmann, der den mitgelaufenen Giulio Fiordellisi bedient – 3:3. Der Wahnsinn ! Dann etwas für´s Kabinett. Fiordellisi schickte per Hacke Daniel Cheron über die rechte Außenbahn und dessen maßgenaue Flanke vollendete Horst Russ zum 4:3 für die Schönbusch-Elf. Eschborn stemmte sich gegen die Niederlage, kam mit Anthony Wade, doch glänzend parierte Döbert dessen Torschuss aus kurzer Distanz. Statt dem 4:4 stand es plötzlich 5:3, denn im Gegenzug macht, auf Fiordellisi´s Vorlage, Horst Russ mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel, alles klar. Damit war die Partie entschieden und ausgelassen feierten die Blau-Weißen auf der Heinrich-Graf-Sportanlage ihren zweiten Sieg in Serie. Da Baunatal sein Heimspiel gegen Lohfelden verlor (1:3), es im Darmstädter Stadtderby keinen Sieger gab und der FSV Fernwald auf eigenem Platz gegen Aufsteiger Jügesheim nicht über ein 2:2 hinauskam, führt die Viktoria, nun auf Platz 4 stehend, eine Vierergruppe von Mannschaften mit jeweils 10 Punkten an. Jedoch hat die Viktoria ein Spiel weniger absolviert und kann mit einem Sieg am kommenden Mittwoch in Stadtallendorf sich ganz oben platzieren.
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Euer Kiebitz
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