Spielbericht

 

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Der 16.Spieltag

Mit viel Geduld die Pflicht erfüllt
”Alexander Stenzel hatte früh Feierabend”

Elvir Smajlovic war sich bereits vor dem Anpfiff sicher das es in der Partie zwischen Viktoria Aschaffenburg und den abstiegsbedrohten Darmstädtern nur einen Sieger geben kann: den SVA. Hauptschuld gibt Smajlo den Trainingsbedingungen seines Teams, müssen sich die FCA-Spieler auf einem Hartplatz auf die Ligaspiele vorbereiten. Dennoch war die Begegnung vom Spielverlauf her nicht so eindeutig wie es am Ende das Ergebnis vermuten lässt. Da Peter Lack die Devise ausgab nicht nonstop den Gegner bereits in dessen Hälfte anzugreifen, kam die Partie nur sehr schleppend in Fahrt. Die Hausherren liefen in den ersten 30 Minuten gefühlte ein Dutzend Mal in die Abseitsfalle, endeten die Angriffsversuche der Viktoria meist am Fehlenden oder zu ungenauen letzten Pass. Kurios dann auch der Führungstreffer der Mainfranken. Lange Zeit rätselte man wer der Hereingabe von Matthias Fries den letzten Stumper über die Linie gab, wurde zunächst Horst Russ vom Stadionsprecher als Torschütze benannt. Die Nachfrage bei Schiedsrichter Schmidt ergab, das Krisztian Müller wohl als letzter am Ball war und so per Eigentor die 1:0 Führung der Viktoria erzielte. Leider vergab Daniel Cheron nach uneigennützigem Zuspiel von Simon Schmidt die Chance das 2:0 zu markieren und so blieb es zur Pause beim knappen Vorsprung. Unverändert kamen beide Teams aus der Kabine und die Mannschaft von Peter Lack übernahm sofort wieder die Initiative. Ein Schuss aus der Drehung von Matthias Fries strich, nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff, über die Querlatte. Dem Platzgegebenheiten geschuldet war der Fehlversuch von Horst Russ. Freistehend schoss er nach Zuspiel von Marius Trippel über´s Tor. Aber auch die Darmstädter suchten fortan ihr Heil in der offensive, durfte sich Ricardo Döbert nun ein paar Mal auszeichnen. Varol Akgöz (53.), Blerton Muca (58./72.) und Thorsten Helfmann (61.) scheiterten am glänzend aufgelegten Aschaffenburger Schlussmann. Peter Lack bewies mit der Einwechslung von Nico Koukalias für Marius Trippel (62.) ein glückliches Händchen. Der rechts außen scheiterte zunächst an Marco Reichel und die daraus resultierende Bogenlampe köpfte (68.) Horst Russ zum 2:0 in die Maschen. Nun schien die Partie gelaufen, doch die FCA-Spieler gaben nicht auf, nahmen trotz nummerischer Unterzahl, das Tor von Döbert weiter unter Beschuss. Stenzel leistete sich einen Bärendiest, foulte er erst Simon Schmidt (77.) und als er sich wenig später verbal nicht zurückhalten konnte, schickte ihn Referee Olaf Schmidt mit der Ampelkarte vom Feld. Belustigend hierbei im Anschluss die Durchsage des Stadionsprechers: „Alexander Stenzel hat heute bereits früh Feierabend!“. Das gab Platz zum Kontern, doch zu fahrlässig vergaben die Mainfranken beste Einschußmöglichkeiten. Nico Koukalias bekam nach Pass von Simon Schmidt sogar zweimal die Schusschance. Erst scheiterte er an Reichel und den Nachschuss zimmerte er am Tor vorbei (82.). Keine 180 Sekunden drauf war erneut der quirlige Kouki im Blickfeld des Geschehens. Florian Cors verlor den Ball an dem eingewechselten Flügelflitzer und Miguel Benitez rettete auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper (85.). Dann wurde es doch nochmals spannend. Ein von Markus Horr verursachter Freistoß, nutzte kurz vor Schluss Florian Cors zum 1:2 Anschlußtreffer. Darmstadt wollte wenigstens einen Punkt, aber nach schönem Pass von Simon Schmidt, machte sich Matthias Fries auf den Weg und vollendete zum 3:1. In der Nachspielzeit nutzte Markus Horr einen abgeprallten Schuss von Fries und setzte den Ball zum 4:1 Endstand ins lange Eck. .

Euer Kiebitz