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Der 13.Spieltag Viktoria-Schiff dank Schmidt und Jäger wieder in der Spur 2:1 Arbeitssieg gegen Offenbach II
Mit veränderter Aufstellung wollte die Viktoria die Minikrise beenden, konnte der Aschaffenburger Übungsleiter wieder auf die Dienste von Simon Schmidt, Markus Horr und Daniel Cheron zurückgreifen. Matthias Bienek war zwar beim Aufwärmtraining mit am Start, musste aber kurz vor dem Anpfiff doch passen. Für ihn ging Alex Blocher in die Innenverteidigung, ersetzte er den in Chelsea verweilenden Markus Wosiek. Nicolai Ermert bekam erneut die Chance sich zu beweisen, übernahm er die Position von Steffen Bachmann.
Feuer und Leidenschaft forderte Trainer Peter Lack von seinem Team und von Anpfiff weg versuchte seine Mannschaft gegen den Drittliganachwuchs der Offenbacher Kickers den Ton und die Richtung anzugeben. Dies gelang der Schönbusch-Elf auch die ersten gut 10 Minuten, vergaben sie in dieser Zeit durch Horst Russ (7./11.) aber leider zwei Einschußmöglichkeiten. Eine Flanke von Matthias Fries köpfte der gelernte Stürmer übers Quergebälk und nach der Hereingabe von Daniel Cheron war Keeper Tobias Wolf ein Schritt schneller am Ball als Russ. Im Anschluss an diese Chance ging´s ganz schnell. Der OFC konterte und als Alexander Blocher regelkonform Jannik Sommer vom Ball trennte, gab zur Überraschung aller der schwache Schiedsrichter, Abdelkader Boulghalegh, Strafstoß für die Gäste. Baris Odabas ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, versetze Ricardo Döbert und traf zur 1:0 Führung für Offenbach. Nun igelten sich die Gäste in der eigenen Hälfte ein, ließ Aschaffenburg kommen und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Bereits in den letzten Partien hatte die Viktoria Probleme im Spielaufbau, agierten sie auch heute meist mit langen Bällen auf Horst Russ. Das diese Spielweise sich auch bis Offenbach herumgesprochen hatte war nicht verwunderlich und so blieben die Offensivaktionen erst mal Stückwerk. Gegen Ende der ersten Halbzeit nahmen die Viktorianer wieder Fahrt auf und nach einem langen Abschlag von Ricardo Döbert, schnappte sich Simon Schmidt lehrbuchmäßig den Ball, um kurvte den Abwehrspieler als stünde da eine Slalomstange und ließ Tobias Wolf im Tor des OFC keine Abwehrchance – 1:1. Manchmal hat er doch lichte Momente unser Simon Schmidt. Darf er gerne öfter haben. Motiviert von diesem Ausgleich wollte die Heimelf noch vor dem Pausenpfiff nachlegen. Nach schönem Zusammenspiel von Horst Russ, Markus Horr und Simon Schmidt wäre auch das 2:1 fällig gewesen, doch der Linienrichterassistent hob die Fahne und beendete diese gute Aktion wie so manch andere zuvor. Generell stand der Mann an der Seitenauslinie mit mancher Abseitsentscheidung alleine da, zog er sich mehr und mehr den Unmut der hinter ihm stehenden SVA-Anhänger zu. Die letzte Aktion gebührte Markus Horr. Der Kapitän versuchte sich per Lupfer, scheiterte der Erfolg aber im letzten Moment an einem Offenbacher Abwehrspieler der zur Ecke abwehrte.
Der Gast vom Bieberer Berg kam besser aus der Kabine, setzte die Aschaffenburger Hintermannschaft immer mehr unter Druck, doch die Lack-Truppe wehrte sich tapfer, hielt das 1:1. Dann Jubel am Schönbusch. Ein von Simon Schmidt abgefälschter Schuss, fiel Alexander Blocher vor die Füße und der lupfte den Ball über Tobias Wolf hinweg ins Tor. Die Freude währte nur kurz, denn erneut war die Fahne oben und so verweigerte Schiedsrichter Boulghalegh dem Treffer die Anerkennung. Giulio Fiordellisi blieb auch heute ein Erfolgsergebnis verwehrt, ging sein Drehschuss (61.) knapp übers Tor. Dann wieder Aufregung am Busch. Der eingewechselte Mostafa El Aadmi, sah kurz nach seiner Einwechslung (46.) fürs Meckern gelb und als er Alex Blocher im Mittelfeld unsanft vom Ball trennte (74.), rechneten alle mit einem Platzverweis. El Aaadmi erntete aber lediglich eine Ermahnung und wurde kurz darauf von seinem Trainer vom Feld geholt. Aschaffenburg gab weiter den Ton an und als Daniel Cheron den freistehenden Thomas Jäger fand, konnte sich Tobias Wolf strecken wie er wollte, zappelte der Ball zum zweiten Male im Netz. Nun öffnete Offenbach die Deckung und Aschaffenburg hatte Platz zum Kontern. Zunächst hatte Simon Schmidt die Chance auf 3:1 zu erhöhen, scheiterte aber am glänzend reagierenden Offenbacher Schlussmann. Wenig später ging Giulio Fiordellisi auf rechts auf und davon und anstelle selbst abzuziehen, spielte er den Ball dem mitgelaufenen Daniel Cheron zu. Viel zu hastig schloss der deutsch-franzose ab und vergab so die Vorentscheidung. Deshalb musste am Schönbusch bis zum Schlusspfiff gewartet und gehofft werden und als Schiedsrichter Abdelkader Boulghalegh war der Jubel grenzenlos. Nun gilt es, um an den vorderen Plätzen dranzubleiben, in Jügesheim nachzulegen. Ich bin aber guter Dinge, wenn die Leistung von heute wiederholen kann, das man auch im Rodgau durchaus eine Siegchance hat.
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Euer Kiebitz
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