|
|
Spielbericht |
|
|
Der 15.Spieltag Simon Schmidt machte den Unterschied
Zwar bot die Partie des 15.Spieltages über weite Strecken Fußballmagerkost, kämpfte sich die Mannschaft von Peter Lack aber in die Partie und war am Ende auch zu Recht der Sieger. Des einen Freud ist des anderen Leid. Im Spiel gegen Rot-Weiß Frankfurt lief Simon Schmidt Sturmpartner Giulio Fiordellisi den Rang ab. Schmidt war an drei von vier Toren maßgeblich beteiligt, während Giulio nach etwas mehr als einer Stunde durch Youngster Dominik Witzel ersetzt wurde und frustriert den Platz sowie das Stadion verließ. Dabei mühte sich der Italiener erneut redlich, doch die Zuspiele seiner Kollegen waren zu ungenau, so das dem Torschützenkönig der abgelaufenen Saison weiter auf einen Torerfolg wartet. Selbst als Simon Schmidt nach einem Konter von Frankfurt´s Keeper Dennis Fromm von den Beinen geholt wurde, gab man ihm nicht die Chance per Strafstoß die Torflaute zu beenden. Zu groß schien das Risiko das der Goalgetter auch vom Punkt scheiterte und so trat gegen die Regel das der Gefoulte selbst schießen soll, Simon Schmidt in die Verantwortung. Ganz cool verlud er Fromm und brachte seine Farben in Front. Geprägt von vielen Fehlpässen auf beiden Seiten ging die Partie weiter und der Gast aus Frankfurt kam immer besser ins Spiel, erwies sich als der erwartet schwere Gegner. So nutzte Zülfükar Cosguner die Gelegenheit als niemand ihn im Aschaffenburger Deckungsverbund angreifen wollte und erzielte den 1:1 Ausgleichstreffer (28.). Keine 60 Sekunden später kam der gleiche Spieler erneut zum Abschluss, doch diesmal war die Querlatte mit Ricardo Döbert verbündet und wehrte den Ball ab. Mit dem Remis wurden die Seiten getauscht und mit frischen Kräften, Marius Trippel kam für Nicolai Ermert, kam die Viktoria voll motiviert aus den Katakomben. Ein von Simon Schmidt stramm vors Tor gezogener Freistoß spitzelte (51.) Thomas Jäger zur erneuten Führung ins Netz. Zwei Versuche Giulio Fiordellisi mit einzubeziehen scheiterten an der Ungenauigkeit der Zuspielen von Sebastian Saufhaus (59.) und Daniel Cheron (60.). Wenig später war dann Giulios Arbeitstag zu Ende und frustiert verließ der Italiener erst das Feld und anschließend das Stadion. Nutznießer war der eingewechselte Dominik Witzel, der kurz vor Schluss und nach schönem Zuspiel, Schlussmann Dennis Fromm umspielte und lässig zum 3:1 einnetzen konnte. Frankfurt gab aber nicht auf und kam durch Cosguner in der Nachspielzeit nochmals auf 2:3 heran. Simon Schmidt wollte aber keinen Zweifel aber Sieger erkennen lassen und traf noch im Jubelrausch der Gäste und schöner Vorarbeit von Markus Horr zum 4:2 Endstand. Im Spitzenspiel zwischen Eschborn und Fernwald gab es keinen Sieger und so übernimmt die Mannschaft von Peter Lack bis nächste Woche Platz 4 der Hessenligatabelle und hält den Anschluss zur Spitze.
.
|