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Spielbericht |
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Der 20.Spieltag Viktoria Aschaffenburg erst mit 10 Mann ebenbürtig
Viktoria Aschaffenburg hatte aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang den Sieg vor Augen und sich wohl auch verdient, aber Thomas Brendel schloss wohl ebenso wie Peter Lack am heutigen Tag das Bündnis mit dem Glück, war es der eingewechselte Hannes Schmitz der den in Unterzahl wacker kämpfenden Viktorianern doch noch den Sieg streitig machte. In der Phase 11 gegen 11 war es zum einen Ricardo Döbert und zum anderen der Ungenauigkeit der Taunussteiner zu verdanken, dass die Hausherren nach dem Ausgleich durch Zlatko Janjic nicht noch mehr Gegentreffer einstecken mussten. Die Gäste aus Wehen übernahmen von Beginn an das Zepter, präsentierte sich die Mannschaft von Peter Lack ähnlich desolat wie zuletzt in Waldgirmes. Überraschend dann aber die Führung der in weiß gekleideten Viktorianer. Zuckerpass (15.) von Markus Horr, schickte Matthias Fries in die Spur und der Mittelfeldspieler schloss den Alleingang auf Keeper Loch mit dem 1:0 ab. Lange konnte man sich über die Führung jedoch nicht freuen, nutzte Zlatko Janjic einen Freistoß zum Ausgleich (17.). Ricardo Döbert hatte gegen diesen, aus seiner Sicht oben rechts einschlagenden Ball, keine Abwehrchance, vermutete man doch, nachdem er die Mauer streifte, das das runde eher über das Eckige fliegt, als sich ins Tornetz zu senken. Nun hatte der Drittliganachwuchs Oberwasser und kam durch Dennis Hornung zur nächsten Großchance. Zum Glück für die Viktoria traf Hornung nach Zuspiel (21.) von Zlatko Janjic nur das Außennetz. Mitte der ersten Halbzeit dann erneut Glück für den SVA. Die Defensive der Aschaffenburger verweigerte die Arbeit und so kombinierten sich Zlatko Janjic, Eugen Schiffmann und auch Boris Kolb durch den Strafraum, schlossen sogar zum 1:2 ab. Nur dem Abseitspfiff von Thorsten Mürell war es zu verdanken, dass es weiterhin 1:1 stand. Ein Fehlpass (39.) von Markus Horr sorgte für die nächste Einschussmöglichkeit der Taunussteiner, setzte Benjmain Hüber, die scharfe Hereingabe von Zlatko Janjic aber zum Glück über das Gehäuse. Nun fingen sich die Schönbusch-Kicker so langsam wieder, prüfte (42.) Simon Schmidt mit einem Distanzschuss den Keeper der Gäste.
Mit einem Chancenverhältnis von 2:4 wechselten die Mannschaften die Seiten, konnte man im Aschaffenburger Lager froh sein das es 1:1 zur Pause stand. Die zweite Hälfte begann wie die erste mit einer Großchance für Wehen II. Pass in die Tiefe von Janjic auf Dennis Hornung (51.) und Ricardo Döbert lenkte mit einem Riesenreflex den Ball gerade noch zur Ecke. Als Daniel Cheron binnen weniger Minuten dann mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde, änderte sich die Einstellung und das Spiel der Blau-Weißen. Cheron leistete sich kurz nach einem Foul an der Mittellinie ein absichtliches Handspiel (56.) und durfte vorzeitig Duschen gehen. Nun handelte Lack, brachte Nico Koukalias für Horst Russ und stellte sein Team um. Kouki ging für Cheron auf die rechte Außenbahn, Simon Schmidt ins Mittelfeld und Giuilo Fiordellisi war nun einziger Stürmer. Zunächst musste aber nochmals Ricardo Döbert eingreifen, wehrte er einen Distanzschuss (58.) von Boris Kolb und einen Freistoß von Zlatko Janjic (60.) bravourös ab. Der Weckruf für die Aschaffenburger, übernahm fortan die Heimelf die Initiative. Giulio ließ an der Seitenauslinie Timo Becker stehen, scheiterte (68.) aber im Abschluss an Keeper Loch. Die Offensive der Hausherren, bot aber auch Konterchancen und Löcher für die Taunussteiner, durfte sich Ricardo Döbert bei einem Distanzschuss von Timo Becker zum dritten Mal auszeichnen. Beim Schuss von Lars Günther war er zwar machtlos, bekam aber die Unterstützung des Referees, der das 1:2 wegen erneuter Abseitsstellung nicht anerkannte. Ricardo Döbert ist aber nicht nur in der Verteidigung top, hat er auch ein Auge für die Offensive. Ein langer Abschlag auf Nico Koukalias leitete die neuerliche Führung für die Schönbusch-Elf ein. Kouki legte den Ball mustergültig Dominik Witzel in den Lauf (82.), dieser setzte sich gegen Wehens Innenverteidigung durch und ließ auch N.Loch im Tor keine Abwehrchance – ein Wahnsinns Tor. Riesenjubel auf den Rängen und dem Feld, begruben die Mitspieler den Torschützen unter sich. Bereits im Gegenzug wäre der Ausgleich für Wehen drin gewesen, doch zum Glück traf Eugen Schiffmann aus kurzer Distanz nur die Latte, setzte Hübner den Abpraller im Anschluss drüber.
Dann der entscheidende Schachzug von Thomas Brendel. Er holte George Worcester vom Feld und brachte (87.) Hannes Schmitz. Keine zwei Minuten auf dem Feld nutzte Schmitz eine Unachtsamkeit in der Aschaffenburger Deckung und netzte unten rechts zum 2:2 ein. Schade dass die in Unterzahl aufopfernd kämpfende Mannschaft keinen Sieg davon tragen konnte, schafft man hoffentlich im nächsten Spiel bei Viktoria Urberach wieder mal einen Dreier.
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